Robert Faurisson

Ein revisionistischer Wind weht

Sind die Funktionäre der jüdischen Organisationen aufrichtig, wenn sie ständig Antisemitismus denunzieren? Laufend und ohne ersichtlichen Grund schlagen sie falschen Alarm oder, besser, kreischen sie vom "noch fruchtbaren Schoß, aus dem die schreckliche Bestie (der Nazismus) kroch“. Wenn nötig, erfinden sie diesen angeblichen Antisemitismus bei Telefon-Attacken oder anderen Zwischenfällen, die nichts mit Judenhaß zu tun haben, oder stellen als Antisemitismus hin, was in Wirklichkeit nur Antizionismus ist. Wäre Frankreich, um nur dieses eine Beispiel zu nennen, chronischem Antisemitismus verfallen, hätte es sich als Präsidenten nicht den Groß-Neffen eines Rabbiners gewählt, der sich überdies mit Juden umgibt, Jerusalem besucht, um seine unsterbliche Liebe zum Staate Israel zu erklären, und, wenn auch nur mündlich, Frankreich militärisch der israelischen Seite verpflichtet (1). Andererseits sind die Führer der jüdischen Organisationen anscheinend aufrichtig, wenn sie vor der Gefährlichkeit des sogenannten Negationismus (der "Holocaustleugnung“) warnen. Das Gespenst des Revisionismus verfolgt sie, und sie wissen nicht, wie sie es bannen sollen; trotz fieberhafter Medien-Hype zugunsten der „Shoah“ müssen sie zusehen, wie das Gespenst wächst.

Während ihr Verhalten in Palästina schon einen Gutteil der Welt befremdet, müssen die "jüdischen Frontkämpfer" feststellen, daß ihre Shoah-Propaganda in der jüngeren Generation Überdruß hervorruft, in Amerika Shoah-Müdigkeit genannt. Die Shoah-Religion wird uns aufgedrückt durch den politischen Klüngel (Klan) und die kleine Welt der Presse, des Radios, Fernsehens und Kinos, doch kann ohne Zweifel im Weltnetz „eine unerträgliche jüdische Gedankenpolizei“ nicht länger jene Flut von Veröffentlichungen kontrollieren, welche die Mythen des Zweiten Weltkriegs infragestellt. Überdies kann man in letzter Zeit beobachten, paradoxerweise eindeutig wegen des Einflusses des Internets mit seinen Diskussionsforen,

Chatrooms, Informationsseiten und Blogs, daß der Druckbereich samt Buchhandel sich dem Revisionismus zu öffnen beginnt. Die alte Welt der Druckschriften und Periodika war relativ leicht zu überwachen, besonders in Frankreich mit seiner zwingend vorgeschriebenen Copyrightregistrierung. Diese alte Welt hat allen Anlaß zur Sorge, will sie sich dem Wettbewerb des digitalen Buches stellen, das von vornherein auf eine Verbreitung ohne große Chance auf Filterung, Überwachung und Zensur abzielt.

Nimmt man als Maßstab eine Anzahl zum Revisionismus tendierender Veröffentlichungen allerjüngster Zeit in Frankreich, keimt anscheinend unter Autoren, Verlegern und Vertreibern Kühnheit auf, selbst wenn man dabei vor Gericht landen könnte. Bekanntlich finden die Herrschenden, selbst in Ländern ohne antirevisionistische Gesetzgebung, immer einen Weg, Dissidenten zu schikanieren, zu verurteilen, auszuweisen oder ins Gefängnis zu werfen. Dennoch wagen es gegenwärtig in Deutschland, Australien, den USA, Kanada, der Schweiz, in Belgien, Großbritannien und Frankreich einige Leute, die Freiheit der historischen Forschung beschneidende Behörden herauszufordern. Umgekehrt verfolgen in den westlichen Nationen die Staatslenker die Revisionisten, allerdings vergebens, da die Rebellen ihrerseits entsprechend mutiger werden. Nicolas Sarkozy sagt, er empfand ein plötzliches Gefühl tiefer Bewunderung für den Staat Israel, als er in Jerusalem die den Opfern der Shoah gewidmete Gedenkstätte Yad Vashem besuchte. Man mag ihm das abnehmen, aber jeder halbwegs gut Informierte, der Yad Vashem oder eine ähnliche Gedenkstätte besucht, weiß: Direkt vor seinen Augen und auf Armlänge hat er den Beweis vor sich, daß die Shoah nur eine zum größten Teil auf Erfindung, Lüge und elendem Aberglauben beruhende, im Krieg entstandene Religion ist.

Vier neue Bücher in Frankreich, gleichzeitig im September und Oktober diesen Jahres veröffentlicht, markieren diese Hinwendung zur Wirklichkeit und zur Geschichte.

Das erste Buch verficht die Überprüfung des Mythos von Guy Môquet, eines halbwüchsigen französischen Résistance-Angehörigen. Es illustriert die Bestrebungen, zur traditionellen und strengen historischen Methode zurückzukehren. Die Konsequenzen einer solchen Rückkehr zum Standard sind für eine ganze Reihe fetter Lügen fatal, mit der die Sieger von 1945, und nicht bloß die Sowjets, die Besiegten, besonders im Nürnberger Prozeß, und uns belasteten

Das zweite Buch fordert vor dem Tribunal der Geschichte eine Revision der Urteile Schweizer Gerichte gegen die Revisionisten Jürgen Graf und Gaston-Armand Amaudruz; der Titel mag überraschend erscheinen: "Schlimmer als die Gaskammern!“, aber die Seiten 78 und 110 zeigen, daß dieser Titel voll gerechtfertigt ist.

Das dritte Buch ist ein Appell zu Gunsten der Ausgestoßenen, die im Titel die „Neg’s“ wie in „Nègres“ (die Nigger) heißen oder "Neg’s“ wie in "Negationisten“. Die Autorin ist eine Spezialistin für die afro-karibische Welt, deren Geschichte sie während ihrer akademischen Forschungen in Kuba zu studieren begann; in ihrer Sicht hat ihre Geschichte den Schwarzen tiefere Einsichten und größere Kräfte beim Einsatz im alltäglichen Kampf gegen die modernen Unterdrückungsmächte verliehen als jenen Völkern, die schon zuvor an Gehorsam gewöhnt waren. Im Laufe ihres Essays enthüllt sie mit einem unter Akademikern seltenen Mut, daß sie die "l’Inconnue“ ist, die unbekannte Frau, die mich in einem Interview zu Wort kommen ließ mit dem Titel "Im Vertrauen. Gespräch mit einer Unbekannten“.

Das vierte Buch schließlich stammt von einem französischen Journalisten der MainstreamPresse, der unter einem Decknamen laut nach der Rolle und Verantwortung des Historikers fragt, der mit von Diktaturen verordneten und verbotenen Dingen konfrontiert ist. Seiner historischen Belesenheit und Leidenschaft bei seinen Ausführungen kommt nur sein Geist der Revolte und der Hoffnung gleich.

Am 18. Juni 2010, der 70. Wiederkehr des Aufrufs von Charles de Gaulle zum Widerstand im Krieg, kommt, wenn alles nach Plan geht, ein Revisionistisches Manifest heraus ("Ein Gespenst geht um in Europa: das Gespenst des Revisionismus"), und das Jahr darauf wird die Veröffentlichung einer revisionistischen Arbeit durch einen französischen Historiker mit dem Titel Le Grand Mensonge (Die große Lüge) sehen. Laßt uns inzwischen jenes im Mai 2009 publizierte Buch begrüßen: den "Eisbrecher“ für das, was Serge Thion den "Eisgang“ streng aufgefaßter Geschichtsschreibung genannt hat: Anfänglich in Frankreich auf dem Index, ist es jetzt im Begriff, ein Bestseller zu werden: „Sarkozy, Israel und die Juden“.

Letzte Nachricht: die wichtigste französische jüdische Organisation, die CRIF (Vertretung der jüdischen Einrichtungen in Frankreich), startet einen neuen Aufruf zur Zensur dessen, was sie "Rassismus und Antisemitismus“ nennt, d.h. vor allem dessen, was sie als "Negationismus“ bezeichnet. Die CRIF hat Michele Alliot-Marie, Ministerin für Justiz und Freiheiten (sic), zu einer Kontrolle des Internets aufgefordert, wohlgemerkt, "der Diskussionsforen, Chatrooms, E-Mails, Netzseiten und Blogs" (2). Sie haben richtig gelesen: die CRIF fordert die Polizei der französischen Republik zur Öffnung von E-Mails auf, d.h. der privaten Korrespondenz der Franzosen. Was für eine schiere Panik muß herrschen, damit die Dinge ein solch absurdes Ausmaß angenommen haben! Warum aber sehen wir solche Verirrungen bei den Mächtigen und Reichen dieser Welt angesichts der Revisionisten, die letztlich über keine Macht und kein Geld verfügen? Könnte es sein, jene wenigen Privilegierten beginnen zu begreifen, daß Macht und Reichtum nichts gegen das Streben nach historischer Exaktheit ausrichten können?

Man ist versucht, diese Haltung der Mächtigen mit dem Satz zu erklären: "Totale Macht korrumpiert total". Aber diese Erklärung reicht nicht aus; sie erlaubt es uns zwar, die Schwäche der Starken zu verstehen, aber nicht die Stärke der Schwachen. Die Schwachen beziehen ihre Stärke heute aus der Empfindung, sozusagen, daß die Reichen einfach nicht ehrlich sein können, da sie doch die Dinge so entschieden übertreiben. Die Schwachen haben recht. Forschung und Analyse beweisen gründlich, daß "die Shoah" eine historische Lüge ist, die es den Mächtigen in Palästina und anderswo ermöglicht, ihre Gesetze so zu drehen, daß die Herren ihre Sklaven ausbeuten und die Reichen weiter rauben und stehlen können.

Man versteht, daß die Mächtigen unserer Tage besorgt sind über die Zukunft des Staates Israel und der Shoah-Religion. Und man versteht auch, daß bei den Erniedrigten und Verletzten heute ein Hoffnungsschimmer auftaucht.

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1) Jean-Marc Berlière und Franck Liaigre: L’affaire Guy Môquet/Enquête sur une mystification officielle (Der Fall Guy Môquet: Untersuchung eines offiziellen Geheimnisses), Paris, Larousse, Oktober 2009, 160 S., 12 €;

2) Verschiedene Autoren (15 Beiträge aus der Schweiz, Frankreich und Italien, einer aus Iran): "Pire que les chambres à gaz!"/Deux procès politiques au scanner (Schlimmer als die Gaskammern! Durchleuchtung zweier politischer Prozesse), Editions de Cassandra (Case postale 144, CH 3960 Sierre, Switzerland), September 2009, VI-233 Seiten, 25 €;

3) Maria Poumier: Proche des Neg’ (Wie die Nigger), BookSurge, Oktober 2009, 165 S., 12,50 €;

4) Hannibal: A quoi sert l’histoire? (Wem dient die Geschichte?), Paris, DIE (Diffusion International Edition), Oktober 2009, 216 S. , 20 €.

All diese Bücher sind zu bestellen bei Akribeia, 45/3, Route de Vourles, 69230 Saint Genis Laval, France (plus fünf € Porto für ein Buch und 6,50 € für zwei oder mehr Bücher). Ebenfalls verfügbar bei Akribeia:

Robert Faurisson: En Confidence/ Entretien avec L’inconnue, Pierre Marteau, Verleger in Mailand, April 2009, 78 S.,10 €;

Paul-Eric Blanrue: Sarkozy, Israel und die Juden, Oser dire, Verleger in Embourg (Belgien), 3. Auflage, 2009, 207 S., 16 €.

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(1) Während der israelischen Offensive im letzten Januar sandte er eine Fregatte der französischen Marine auf Patrouille vor dem Gazastreifen und half so, den "Waffenschmuggel" für den palästinensischen Widerstand zu unterbinden.

(2) www.crif.org/index.php?page=articles_display/detail&aid=17404&artyd=2

 

 

 

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